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Rauchen, Übergewicht, Fehlernährung, erhöhte Blutfettwerte, Diabetes, Bewegungsmangel und hohe Stressbelastung sind die wichtigsten Risikofaktoren, die eine Arterienverkalkung und damit die koronare Herzkrankheit begünstigen. Gerade diese Hauptrisikofaktoren lassen sich jedoch durch eine „herzgesunde“ Lebensführung in den Griff bekommen: wer die genannten Risikofaktoren vermeidet, hat ein deutlich geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Die Schlüssel zu einem „herzgesunden Lebensstil“ sollten idealerweise möglichst früh eingeübt werden. Die Art der Lebensführung in frühen Lebensabschnitten ist entscheidend für die spätere Leistungsfähigkeit und Gesundheit. Doch auch im (höheren) Erwachsenenalter hat eine Veränderung des Gesundheitsverhaltens wünschenswerte Auswirkungen auf die Gesundheit. Eine Änderung der Lebensweise ist selbst dann noch sinnvoll, wenn bereits eine Erkrankung eingetreten ist.
Das schleswig-holsteinische Gesundheitsziel verfolgt das gesundheitspolitische Konzept, die Prävention der koronaren Herzkrankheit in allen Altersgruppen zu fördern. Wesentliche Ansatzpunkte sind die gezielte Information über die Bedeutung und Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, um zielgruppenspezifisch für die typischen Risikofaktoren zu sensibilisieren und in der Folge die individuelle Inanspruchnahme der im Land bereits vorhandenen Präventionsangebote zu erhöhen.
Ansatzpunkte dafür liegen u.a. in der Verhaltens- und der Verhältnisprävention. Dazu gehören beispielsweise die Motivation zu einem herzgesunden Lebensstil sowie gesetzliche (z. B. Rauchverbot) und organisatorische Maßnahmen (z. B. Erhöhung der Betriebssport-Angebote, Verbesserung der Kantinenverpflegung).
Zur Umsetzung des Gesundheitszieles „Verringerung der koronaren Herzkrankheit (KHK)“ ist seit Herbst 2004 ein durch das Land Schleswig-Holstein finanzierter hauptamtlicher Koordinator bei der Ärztekammer Schleswig-Holstein eingesetzt.




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